Neue Säulen für
Kloster Einsiedeln

Das Kloster

Das in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Schwyz gelegene Kloster Einsiedeln ist eine traditionsreiche Benediktinerabtei und seit über 1000 Jahren eine Stätte der Kultur, Bildung und Begegnung. Als wichtige Station auf dem Jakobsweg und Ziel zahlreicher Pilger gilt es heute als bedeutendster Wallfahrtsort der Schweiz.

Das zentrale Bauwerk des Klosters ist Maria Himmelfahrt und St. Mauritius: Die im Jahr 1735 geweihte Abtei- und Kathedralkirche zählt zu den wichtigsten Barockbauten der Schweiz. Die nach Osten ausgerichtete Kirche beherbergt im westlichen, achteckigen Eingangsbereich eine Gnadenkapelle mit der berühmten Schwarzen Madonna, die selbst viele Pilger und Touristen nach Einsiedeln lockt.

Das Kloster

Das in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Schwyz gelegene Kloster Einsiedeln ist eine traditionsreiche Benediktinerabtei und seit über 1000 Jahren eine Stätte der Kultur, Bildung und Begegnung. Als wichtige Station auf dem Jakobsweg und Ziel zahlreicher Pilger gilt es heute als bedeutendster Wallfahrtsort der Schweiz.

Das zentrale Bauwerk des Klosters ist Maria Himmelfahrt und St. Mauritius: Die im Jahr 1735 geweihte Abtei- und Kathedralkirche zählt zu den wichtigsten Barockbauten der Schweiz. Die nach Osten ausgerichtete Kirche beherbergt im westlichen, achteckigen Eingangsbereich eine Gnadenkapelle mit der berühmten Schwarzen Madonna, die selbst viele Pilger und Touristen nach Einsiedeln lockt.

Die Herausforderung

Eine Klosterkirche mit solch einer historischen und religiösen Bedeutung bedarf eines Beschallungssystems, das höchsten akustischen Ansprüchen entspricht. Immerhin finden hier regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen statt – seien es beispielsweise Auftritte des Stiftchors, Orgelkonzerte oder Gottesdienste. Ein Beschallungssystem, das hier zum Einsatz kommt, muss erstklassige Klangqualität und exzellente Sprachverständlichkeit gewährleisten können. Kein leichtes Unterfangen in einem derart großen und halligen Kirchenbau, in dem die Nachhallzeit bis zu sieben Sekunden beträgt und glatte Flächen, Böden und Säulen zu unerwünschten Schallreflexionen führen.

Auch in optischer Hinsicht könnten die Erwartungen an solch ein System kaum höher sein: Jedes Lautsprechersystem, das in der Klosterkirche installiert wird, sollte im prunkvollen, barocken Interieur des Gotteshauses nicht störend auffallen – ja, im besten Falle nahezu unsichtbar integriert sein.

Die Herausforderung

Eine Klosterkirche mit solch einer historischen und religiösen Bedeutung bedarf eines Beschallungssystems, das höchsten akustischen Ansprüchen entspricht. Immerhin finden hier regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen statt – seien es beispielsweise Auftritte des Stiftchors, Orgelkonzerte oder Gottesdienste. Ein Beschallungssystem, das hier zum Einsatz kommt, muss erstklassige Klangqualität und exzellente Sprachverständlichkeit gewährleisten können. Kein leichtes Unterfangen in einem derart großen und halligen Kirchenbau, in dem die Nachhallzeit bis zu sieben Sekunden beträgt und glatte Flächen, Böden und Säulen zu unerwünschten Schallreflexionen führen.

Auch in optischer Hinsicht könnten die Erwartungen an solch ein System kaum höher sein: Jedes Lautsprechersystem, das in der Klosterkirche installiert wird, sollte im prunkvollen, barocken Interieur des Gotteshauses nicht störend auffallen – ja, im besten Falle nahezu unsichtbar integriert sein.

Die Lösung

Schließlich entschied sich die technische Leitung des Klosters für Lautsprechersysteme der Fohhn Audio AG. Deren Produkte hatten bereits 2013 überzeugt: Bei der Freilicht-Inszenierung „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón auf dem großen Klostervorplatz waren Systeme mit integrierter Fohhn Beam Steering Technologie verwendet worden – aktive Lautsprechersysteme, deren Schallöffnungswinkel und Schallneigungswinkel elektronisch und in Echtzeit per Software eingestellt werden können.

Was sich vor der Klosterkirche bewährt hatte, sollte auch in ihrem Innern funktionieren: 2016 wurde ein komplett neues Beschallungssystem installiert – bestehend aus Lautsprechersystemen der Serien Focus und Linea sowie Fohhn Systemendstufen. Die Planung und Installation des Systems erfolgte durch die Sennheiser (Schweiz) AG und die in Einsiedeln ansässige Expert Cäsar Kälin GmbH. Unterstützt und beraten wurden sie dabei durch Ingenieure von Fohhn. Ende 2016 wurde das neue Beschallungssystem in Betrieb genommen.

Die Lösung

Schließlich entschied sich die technische Leitung des Klosters für Lautsprechersysteme der Fohhn Audio AG. Deren Produkte hatten bereits 2013 überzeugt: Bei der Freilicht-Inszenierung „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón auf dem großen Klostervorplatz waren Systeme mit integrierter Fohhn Beam Steering Technologie verwendet worden – aktive Lautsprechersysteme, deren Schallöffnungswinkel und Schallneigungswinkel elektronisch und in Echtzeit per Software eingestellt werden können.

Was sich vor der Klosterkirche bewährt hatte, sollte auch in ihrem Innern funktionieren: 2016 wurde ein komplett neues Beschallungssystem installiert – bestehend aus Lautsprechersystemen der Serien Focus und Linea sowie Fohhn Systemendstufen. Die Planung und Installation des Systems erfolgte durch die Sennheiser (Schweiz) AG und die in Einsiedeln ansässige Expert Cäsar Kälin GmbH. Unterstützt und beraten wurden sie dabei durch Ingenieure von Fohhn. Ende 2016 wurde das neue Beschallungssystem in Betrieb genommen.

Die Installation

Als Hauptbeschallungsanlage wurden zwei LFI-350 der Focus Serie eingesetzt: Die beiden rund 3,50 m langen Linienstrahler wurden an Pfeilern links und rechts des Übergangs von Hauptschiff zu unterem Chor angebracht. Aufgrund ihrer weißen Gehäusefarbe und schlanken Bauform ließen sich die beiden Lautsprechersysteme perfekt in die schmalen Ausbuchtungen an den jeweiligen Vorderseiten der Pfeiler integrieren.

Focus Systeme wurden speziell für eine dynamische Sprach- und Musikübertragung in akustisch schwierigen Räumen mit sehr langen Nachhallzeiten und anspruchsvoller Architektur entwickelt. Das Modell LFI-350 ist mit 24 beschichteten 4-Zoll-Langhub-Treibern sowie 24 digitalen DSP-Endstufen mit 100 W Leistung pro Kanal ausgestattet – diese integrierten Endstufen erzeugen einen maximalen Schalldruck von 133,5 dB.

Wie alle Produkte der Focus Series ist auch die LFI-350 mit Fohhn Beam Steering Technologie ausgestattet – heißt: Ihre vertikale Schallabstrahlung lässt sich intuitiv steuern. Und das per Software und in Echtzeit. Ihre Beams können so eingestellt werden, dass ungewollte Schallreflexionen an Pfeilern, Wänden oder Böden vermieden werden. Ein spezieller Algorithmus sorgt zusätzlich dafür, dass zwangsläufig entstehende, aber unerwünschte Seitenabstrahlkeulen unterdrückt werden. Dies ermöglicht eine gezieltere Beschallung und eine deutliche Verbesserung der Sprachverständlichkeit für die Besucher der Klosterkirche. Ergänzt wurde die Hauptbeschallungsanlage durch drei Delay-Lines, jeweils bestehend aus zwei Linea LX-150. Die Delay-Lautsprecher wurden lediglich benötigt, um die großen Abschattungen zu überbrücken, die sich durch die Pfeiler im Hauptschiff ergaben. Folglich wurden vier weiße LX-150 an besagten Pfeilern angebracht. Zwei weitere Lautsprechersysteme – in schwarzer Gehäusefarbe – wurden vor zwei Seitenaltären im Eingangsbereich installiert – raffiniert versteckt hinter schwarzen, kunstvollen Eisengittern.

Als Monitorsysteme im Ambo- und Lesebereich vor dem unteren Chor fungieren zwei weiße Linea LX-10 Nahfeldlautsprecher. Die beiden ultrakompakten Zwei-Wege-Lautsprechersysteme (bestückt mit einem beschichteten 4-Zoll-Langhub-Chassis und einem koaxial angeordneten 0,75-Zoll-Kalottenhochtöner) wurden links und rechts auf dem Boden platziert.

Für das Monitoring im unteren Chor wurden ebenfalls Linea Lautsprechersysteme installiert. An den lachsfarbenen Wänden des Altarraums wurden vier rund 60 cm lange LX-60 angebracht. Die Linienstrahler sind jeweils ausgestattet mit vier beschichteten 4-Zoll-Langhub-Chassis und einem 1-Zoll-Kompressionstreiber auf horngeladenem Waveguide sowie mit einem Aluminiumgehäuse in einer zum Interieur passenden RAL-Sonderfarbe.

Alle Passiv-Lautsprecher der Linea Serie werden mit DSP-gesteuerten Digitalendstufen von Fohhn angetrieben: Installiert wurden drei D-4.750 Endstufen (vier Eingangskanäle, vier Verstärkerkanäle mit je 750 W an 4 Ohm) für die Delay-Lines, Monitoring-Systeme und Lautsprechersysteme in der Gnadenkapelle. Die Endstufen sind mit einem integrierten Netzüberwachungssystem (Fohhn Mains Control) ausgestattet, das die Stromversorgung bei Überspannung zum Schutz der Geräte unterbricht.

Die in der Klosterkirche verwendeten Digitalendstufen sowie die beiden Beam Steering Systeme sind in einem Steuerungsnetzwerk miteinander verbunden – dem Fohhn-Net. Sämtliche DSP-Funktionen dieser vernetzten Geräte können mittels einer einzigen Steuerungssoftware eingestellt werden – der Fohhn Audio Soft.

Zur Beschallung der Schwarzen Madonna wurden in der Gnadenkapelle im Zentrum des achteckigen Eingangsbereichs zwei Lautsprechersysteme des Typs Linea AL-150 installiert. Die rund 1,50 m langen Design-Linienstrahler wurden an der linken und rechten Seite des Kapelleneingangs hinter einem schwarzen, eisernen Gittertor platziert. Hier fallen die beiden AL-150 mit ihren hochwertigen Holzgehäusen in schwarzem Klavierlack nicht weiter auf und lenken nicht von der berühmten Sehenswürdigkeit ab.

Das gesamte Beschallungssystem wird über eine Symetrix Prism Matrix angesteuert. Mehr als zehn Mikrofone von Sennheiser werden an den für Kirchenanwendungen gängigen Stellen (Ambo, Altar, etc.) verwendet.

Die technische Leitung des Klosters zeigte sich besonders begeistert von der Performance der Lautsprechersysteme im Zusammenspiel mit allen angeschlossenen Mikrofonen. Trotz einer hohen Nachhallzeit von bis zu sieben Sekunden konnte eine Sprachverständlichkeit (STI) von über 0,6 erreicht werden.

Die Installation

Als Hauptbeschallungsanlage wurden zwei LFI-350 der Focus Serie eingesetzt: Die beiden rund 3,50 m langen Linienstrahler wurden an Pfeilern links und rechts des Übergangs von Hauptschiff zu unterem Chor angebracht. Aufgrund ihrer weißen Gehäusefarbe und schlanken Bauform ließen sich die beiden Lautsprechersysteme perfekt in die schmalen Ausbuchtungen an den jeweiligen Vorderseiten der Pfeiler integrieren.

Focus Systeme wurden speziell für eine dynamische Sprach- und Musikübertragung in akustisch schwierigen Räumen mit sehr langen Nachhallzeiten und anspruchsvoller Architektur entwickelt. Das Modell LFI-350 ist mit 24 beschichteten 4-Zoll-Langhub-Treibern sowie 24 digitalen DSP-Endstufen mit 100 W Leistung pro Kanal ausgestattet – diese integrierten Endstufen erzeugen einen maximalen Schalldruck von 133,5 dB.

Wie alle Produkte der Focus Series ist auch die LFI-350 mit Fohhn Beam Steering Technologie ausgestattet – heißt: Ihre vertikale Schallabstrahlung lässt sich intuitiv steuern. Und das per Software und in Echtzeit. Ihre Beams können so eingestellt werden, dass ungewollte Schallreflexionen an Pfeilern, Wänden oder Böden vermieden werden. Ein spezieller Algorithmus sorgt zusätzlich dafür, dass zwangsläufig entstehende, aber unerwünschte Seitenabstrahlkeulen unterdrückt werden. Dies ermöglicht eine gezieltere Beschallung und eine deutliche Verbesserung der Sprachverständlichkeit für die Besucher der Klosterkirche. Ergänzt wurde die Hauptbeschallungsanlage durch drei Delay-Lines, jeweils bestehend aus zwei Linea LX-150. Die Delay-Lautsprecher wurden lediglich benötigt, um die großen Abschattungen zu überbrücken, die sich durch die Pfeiler im Hauptschiff ergaben. Folglich wurden vier weiße LX-150 an besagten Pfeilern angebracht. Zwei weitere Lautsprechersysteme – in schwarzer Gehäusefarbe – wurden vor zwei Seitenaltären im Eingangsbereich installiert – raffiniert versteckt hinter schwarzen, kunstvollen Eisengittern.

Als Monitorsysteme im Ambo- und Lesebereich vor dem unteren Chor fungieren zwei weiße Linea LX-10 Nahfeldlautsprecher. Die beiden ultrakompakten Zwei-Wege-Lautsprechersysteme (bestückt mit einem beschichteten 4-Zoll-Langhub-Chassis und einem koaxial angeordneten 0,75-Zoll-Kalottenhochtöner) wurden links und rechts auf dem Boden platziert.

Für das Monitoring im unteren Chor wurden ebenfalls Linea Lautsprechersysteme installiert. An den lachsfarbenen Wänden des Altarraums wurden vier rund 60 cm lange LX-60 angebracht. Die Linienstrahler sind jeweils ausgestattet mit vier beschichteten 4-Zoll-Langhub-Chassis und einem 1-Zoll-Kompressionstreiber auf horngeladenem Waveguide sowie mit einem Aluminiumgehäuse in einer zum Interieur passenden RAL-Sonderfarbe.

Alle Passiv-Lautsprecher der Linea Serie werden mit DSP-gesteuerten Digitalendstufen von Fohhn angetrieben: Installiert wurden drei D-4.750 Endstufen (vier Eingangskanäle, vier Verstärkerkanäle mit je 750 W an 4 Ohm) für die Delay-Lines, Monitoring-Systeme und Lautsprechersysteme in der Gnadenkapelle. Die Endstufen sind mit einem integrierten Netzüberwachungssystem (Fohhn Mains Control) ausgestattet, das die Stromversorgung bei Überspannung zum Schutz der Geräte unterbricht.

Die in der Klosterkirche verwendeten Digitalendstufen sowie die beiden Beam Steering Systeme sind in einem Steuerungsnetzwerk miteinander verbunden – dem Fohhn-Net. Sämtliche DSP-Funktionen dieser vernetzten Geräte können mittels einer einzigen Steuerungssoftware eingestellt werden – der Fohhn Audio Soft.

Zur Beschallung der Schwarzen Madonna wurden in der Gnadenkapelle im Zentrum des achteckigen Eingangsbereichs zwei Lautsprechersysteme des Typs Linea AL-150 installiert. Die rund 1,50 m langen Design-Linienstrahler wurden an der linken und rechten Seite des Kapelleneingangs hinter einem schwarzen, eisernen Gittertor platziert. Hier fallen die beiden AL-150 mit ihren hochwertigen Holzgehäusen in schwarzem Klavierlack nicht weiter auf und lenken nicht von der berühmten Sehenswürdigkeit ab.

Das gesamte Beschallungssystem wird über eine Symetrix Prism Matrix angesteuert. Mehr als zehn Mikrofone von Sennheiser werden an den für Kirchenanwendungen gängigen Stellen (Ambo, Altar, etc.) verwendet.

Die technische Leitung des Klosters zeigte sich besonders begeistert von der Performance der Lautsprechersysteme im Zusammenspiel mit allen angeschlossenen Mikrofonen. Trotz einer hohen Nachhallzeit von bis zu sieben Sekunden konnte eine Sprachverständlichkeit (STI) von über 0,6 erreicht werden.

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